Chronologie der Ereignisse

Der chronoligische Verlauf der Ereignisse legt die Vermutung nahe, dass mit systematischem Vorgehen und dem Zusammenspiel von Bürgermeister, Verwaltung, Schulamt und Schulleitung der Schulstandort Ottfingen auf das Abstellgleis geschoben werden soll.

Im Verlauf des Jahres wurden immer wieder Versprechungen gemacht, die allem Anschein nach das Ziel hatten, auf Zeit zu spielen. Durch die Hartnäckigkeit der engagierten Ottfinger Bürger und Bürgerinnen, die aufgrund des Bedarfes auf eine Betreuung drängten, musste letztlich ein Schulkonferenzbeschluss dafür Sorge tragen, dass weitere Aktivitäten gestoppt werden.

Auch das weitere Vorgehen lässt den Verdacht entstehen, dass Rothemühle dem Ottfinger Standort gezielt der Vorrang gegeben wird. Zu einem Zeitpunkt, wo 16 Anmeldungen in Ottfingen vorlagen und nur 14 Anmeldungen in Rothemühle, trifft der Rat der Gemeinde Wenden die Empfehlung, alle drei noch verbleibenden Eingangsklassen in Wenden zu bilden. Intensive Werbung um Ottfinger Kinder mit dem Argument der Ganztagsbetreuung in Rothemühle führten dann dazu, dass erste Ummeldungen erfolgten. Bei einem Anmeldestand von 14 Kindern in Ottfingen und 16 Kindern in Rothemühle wurden dann weitere Ottfinger Eltern unter Druck gesetzt, ihre Kinder ebenfalls umzumelden, weil die Anmeldezahlen in Ottfingen ja jetzt keine Eingangsklasse mehr ermöglichen und nur noch begrenzt Plätze in Rothemühle frei seien.

Die Folge: weitere Eltern meldeten um, so dass letztlich 30 Anmeldungen in Rothemühle vorlagen. Dies versetzte die Schulleitung in die Lage, entgegen der Empfehlung des Rates eine Eingangsklasse in Rothemühle zu bilden und selbst Bürgermeister Peter Brüser setzte sich über die Empfehlung des Rates hinweg und unterstütze das Vorgehen. Er begründete dies anhand geänderter Randbedingungen. Dabei haben sich die Gründe für die Empfehlung alle drei Eingangsklassen in Wenden zu bilden nicht geändert:

Man wollte erstens Rivalität zwischen den Ortschaften Ottfingen und Rothemühle vorgreifen und zweitens eine gleichmäßige Klassengröße für alle drei Eingangsklassen erzielen.

Die jetzige Situation sieht so aus, dass zwei Eingangsklassen in Wenden gebildet werden und aufgrund der großen Schülerzahl in Rothemühle (30 neue Schüler/-innen) dort eine Eingangsklassen mit zwei Klassenlehrern entsteht.

Machen Sie sich selbst ein Bild anhand der Chronologie und fällen Sie ihr eigenes Urteil. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung unter
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