Schulentwicklung im Primarbereich der Gemeinde Wenden

Der von der Gemeindeverwaltung beauftragte Schulentwicklungsplan weist Lücken auf, sodass eine zukunftsorientierte Entscheidung über die zukünftige Gestaltung des Primarbereiches in der Gemeinde Wenden so nicht zu treffen ist.

Wir von DIGO haben uns den Schulentwicklungsplan sehr detailiert angesehen und ein weiteres Zukuntszenarion für den Primarbereich aufgestellt. Dabei ist es nicht ausreichend, die Situation vom derzeitigen Schulverbund Wenden-Ottfingen-Rothemühle aus zu betrachten, sondern die jetzige und zukünftige Situation der gesamten Gemeinde Wenden muss in die Überlegungen mit einbezogen werden.

 


Das DIGO-Konzept

 

Alle Schulstandorte bleiben für mindestens fünf Jahre erhalten. Der bisherige Schulverbund Wenden-Ottfingen-Rothemühle mit einem großen und zwei kleinen Standorten wird aufgelöst. Es werden zwei Schulverbunde mit jeweils einem großen und einem kleinen Standort gegründet: Wenden-Ottfingen und Gerlingen-Rothemühle. So werden in jedem Schulverbund jährlich drei Eingangsklassen gebildet, zwei am großen Standort und eine am kleinen Standort. Hünsborn bleibt eigenständig und bildet 2 Eingangsklassen pro Jahr.

 


Die Entwicklung im Primarbereich

Beim DIGO-Konzept mit zwei Schulverbunden und dem Standort Hünsborn wird ersichtlich, dass durch die neue Aufteilung die Eingangszahlen für die nächsten fünf Jahre in allen drei Bereichen stabil, bzw. sich positiv entwickeln.

 


Vorgaben zur Schulentwicklung sind erfüllt

Das DIGO-Konzept entspricht den Forderungen der Politiker aller Parteien. Zudem sind die Forderungen der Schulaufsicht nach Ø 23 Schülern/Schülerinnen je Eingangsklasse und somit die Bildung von max. 8 Eingangsklassen erfüllt.

Auch die Forderung der Verwaltung wird entsprochen. Sie fordert in der Beschlussvorlage zur 5. Sitzung des Ausschusses für Bildung un dSoziales: "Bei der Auswahl der Alternative wird eine Alternative nicht zum Zuge kommen können: Die Alternative des Status quo: Alles bleibt wie es ist."