DatumEreignisAnmerkung/Kommentar
20.10.2014Elternabend für die Eltern der Schulanfänger 2015/16Den Eltern wird mitgeteilt, dass eine Eingangsklasse am Standort Ottfingen nicht sichergetellt ist.
06.11.2015Sitzung des Ausschusses "Bildung und Soziales"In der Sitzung wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der sinkenden Schülerzahlen Veränderungen in der zukünftigen Schulandschaft zu erwarten sind. Über die Eingangsklassen 2015/16 wird nicht explizit gesprochen.
10.12.2014RatssitzungAnfrage von Marina Bünting zum Schulstandort Ottfingen.
SZ Pressebericht zur Ratssitzung: "Zu wenig Grundschüler"
29.12.2014Telefonat L. Wurm mit B. HalbeDie Schulleitung wird über das Vorhaben informiert, dass Ottfingen die Ausweitung der Betreuung anstrebt.
06.01.2015Telefonat zwischen dem Vorsitzenden des Förderverein und dem Fachbereichsleiter "Bildung und Soziales" zum Thema Einrichtung einer Ganztagsbetreuung in OttfingenAussage des Fachbereichsleiter: "Wir sind für jede Schandtat zu haben."
Inhalte zum Gespräch über die Ganztagsbetreuung im Teilstandort Ottfingen: Finanzen, Abrechnung, Landeszuschüsse, Elternbeiträge, Sommerferien, Mittagessen, Träger,
Vorschlag seitens der Verwaltung als eine Möglichkeit:
Kooperation mit dem Elternverein Rothemühle
08.01.2015Treffen im Pfarrheim mit Eltern aktueller Grundschüler, u.a. Eltern der Eingangsklasse 2015/16, Vertretern aus Politik, Vereinen und Gremien

Zum 1. Treffen im Pfarrheim kommen 41 Personen. Das Interesse bei den Eltern ist sehr groß. Es wird beschlossen, sich für den Fortbestand der Ottfinger Schule einzusetzen. Hauptforderung ist die Einrichtung einer Betreuung, weil der Bedarf von den anwesenden Eltern geäußert wird. Zudem fordern die anwesenden Personen eine Gleichbehandlung der Standorte. Es wird geäußert, dass von der Schulleitung immer noch unterschieden wird zwischen "ihr" - in Ottfingen und "wir" - in Rothemühle.

Von den Anwesenden Personen wird ein offener Brief an den Bürgermeister der Gemeinde Wenden formuliert, sowie eine Unterschriftenaktion gestartet, die zeigen soll, dass ein breites Interesse in Ottfingen besteht an dem Fortbestand und der Gleichbehandlung der Ottfinger Grundschule besteht.

Es wird ebenfalls beschlossen, die Eltern aus den Einzugsgebieten der Vergangenheit anzusprechen und die Siutation sowie den derzeitigen Ausblick für den Standort Ottfingen zu kommunizieren. Als Absender wurde der Förderverein Ottfingen vorgeschlagen.

12.01.2015offener Brief an den Bürgermeister der Gemeinde Wenden, Peter Brüser
(zum Brief)
Auszug: "...wir möchten darauf drängen, im Schuljahr 2015/2016 eine Eingangsklasse in Ottfingen zu eröffnen und dies auch deutlich mit einem Bekenntnis zu den Standorten Ottfingen und Rothemühle für die nächsten 5 Jahre zu kommunizieren, so wie es die Zahlen belegen. Des Weiteren fordern wir eine gleichberechtigte Betrachtung der Schulstandorte Rothemühle und Ottfingen insbesondere bei den Informationen im Rahmen der Anmeldeverfahren. Nur eine gleichberechtigte, objektive Betrachtung der  bevorstehenden Herausforderungen, wird zu einer Akzeptanz bei den betroffenen Bürgern führen."
Übermittlung der Unterschriftenliste

In Ottfingen wurden im Zeitraum 08.01. - 14.01. 694 Unterschriften gesammelt. Zur Liste ->

Hintergrund der Unterschriftenaktion: Die regelmäßige Ankündigung und Diskussion über die Schließung des Schulstandortes Ottfingen verunsichert die Eltern einzuschulender Kinder in Ottfingen und den angrenzenden Ortschaften. Durch diese Verunsicherung kommt es zu einer Benachteiligung des Standortes in Ottfingen bezüglich der Anmeldezahlen. Unserer Meinung nach versucht man damit bewusst Fakten zu schaffen.

Gegenstand der Unterschriftenaktion: Wir, die Unterzeichneten, sind besorgte Bürger, die unsere Führung in Politik und Verwaltung zum Handeln auffordern, um eine Gleichberechtigung der Schulstandorte sicherzustellen und den Eltern im Einzugsgebiet aller Schulstandorte des Schulverbundes Wendener Land Handlungssicherheit für einen fest definierten Zeitraum zu geben. Des Weiteren fordern wir dazu auf, ein Szenario für die in der Zukunft mögliche Schließung betroffener Schulstandorte zu definieren und klar zu kommunizieren. Zudem fordern wir, den Schließungstermin mindestens 2 Jahre vor der geplanten Schließung der jeweiligen Schule zu verkünden, damit sich Eltern und ggf. betroffene Organisationen und Ortschaften rechtzeitig auf diese Situation einstellen können.

12.01.2015Breif an die Eltern einzuschulender Kinder in Altenhof, Wenden und MöllmickeAufgrund der aktuellen Situation in Bezug auf die Schülerzahlen im Eingangsjahrgang 2015/16 wird ein an die Eltern adressierter Brief an die genannten Kindergärten eingereicht mit der Bitte diesen an die betroffenen Eltern weiterzuleiten.
20.01.2015Brief der Gemeindeverwaltung an den Förderverein (zum Brief)Nach der Empfehlung der Koordinierungskonferenz vom 19.01.2015 wird es in Ottfingen eine Eingangsklasse mit 18 Schülern und Schülerinnen geben.
26.01.2015Treffen im Pfarrheim Ottfingen mit den Eltern der Eingangsklasse 2015/16 und an einer Ganztagsbetreuung interessierter Eltern

Zur Veranstaltung kommen 36 Personen aus Ottfingen und Altenhof.

Für die Einrichtugn einer Betreuung wird eine Arbeitsgruppe gebildet. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach einer Betreuung über 14:00 Uhr hinaus sowie nach einem Mittagessen und Hausaufgaben soll die vorhandene Betreuung in Ottfingen (derzeit von 7:30 Uhr bis 14:00 Uhr) ausgeweitet werden.

Aufgrund des Themas wird zu diesem Termin auch die Vorsitzende des Elternvereins Rothemühle, Frau Heike Ernst, eingeladen.

Die Arbeitsgruppe setzt sich aus folgendem Personenkreis zusammen:

  • Klassenpflegschaftvertretern der Ottfinger Grundschule
  • Mitglieder des Vorstandes von Elternverein und Förderverein
  • Ratsmitgliedern
  • engagierten Eltern derzeitiger Grundschulkinder
Die Schulleitung wird zu den Sitzungen des Arbeitskreises eingeladen.Erste Sitzung ist am 02.02.2015.
31.01.2015Gespräch zwischen der Schulleitung und dem Vorsitzenden des Fördervereins

Die Schulleitung äußert in einem persönlichen Gespräch, dass sie der Meinung ist, alle drei Schulstandorte im Schulverbund Wendener Land halten zu können. Sie sachlägt vor, Ottfingen im Hinblick auf das Thema Inklusion "fit" zu machen, um somit auf der einen Seite die Schülerzahl zu erhöhen und diesen Standort zukünftig auch als den zentralen Standort im Schulverbund Wendener Land für das Thema Inklusion auszubauen. Sie sieht darin eine wesentlich bessere Lösung, als im Aufbau einer Ganztagsbetreuung.

02.02.2015Erste Sitzung des Arbeitskreises "Betreuung am Schulstandort Ottfingen"

Zur ersten Sitzung des Arbeitskreises erscheinen 12 Personen. Anwesend sind auch die Schulleitung und die Vorsitzende des Elternvereins Rothemühle.

Es werden die Vorgehensweise zur Einrichtung einer Betreuung sowie die zu schaffenden Voraussetzungen abgestimmt. Es wird festgehalten, dass die Abfrage des Betreuungsbedarfes der wichtige nächste Schritt zur Einrichtung einer Betreuung in Ottfingen sein muss. Es wird festgelegt, eine Bedarfsabfrage bei den Eltern aller sich derzeit in der Betreuung befindlichen Schüler und Schülerinnen durchzuführen, um den Tatsächlichen Bedarf zu eroieren. Zudem werden alle Eltern der Eingangsklasse 2015/16 befragt.
Bei einem weiteren Treffen sollen die Vorgehensweise und die Inhalte der Abfrage festgelegt werden.

05.02.2015Zweite Sitzung der Arbeitsgruppe "Betreuung am Schulstandort Ottfingen"

Es sind 11 Personen anwesend.
Unter den Personen sind auch die Schulleitung und die Vorsitzende des Rothemühler Elternvereins (?).

Die Eltern sollen zwischen dem Modellen 13plus und einer offenen Ganztagsbetreuung wählen können. Die Abfrage wird persönlich erfolgen, die Eltern füllen ein Formular zum Betreuungsbedarf aus und unterschreiben ihre Bedarfsäußerung.

Aufgrund der im Modell 13plus deutlich gerringeren Zuschüsse, wird dies im nachgang zur Sitzung gestrichen.
Das endgültige Formular zur Abfrage liegt hier.
19.02.2015Ausschuß "Bildung und Soziales"Im Ausschuß wird die Bildung einer Eingangsklasse in Ottfingen beschlossen. Es gibt keinen Hinweis auf kurzfristige Schwierigkeiten in Bezug auf die Bildung einer Eingangsklasse am Schulstandort Ottfingen.
19.02.2015Dritte Sitzung der Arbeitsgruppe "Betreuung am Schulstandort Ottfingen"

Es sind 11 Personen anwesend.
Unter den Personen sind auch die Schulleitung und die Vorsitzende des Rothemühler Elternvereins.

Die Auswertung der Bedarfsabfrage wird vorgestellt und analysiert. Es wurde von elf Eltern eine Bedarfserklärung unterzeichnet, die mit Beginn des Schuljahres 2015/16 eine Ganztagsbetreuung in Ottfingen in Anspruch nehmen werden.

23.02.2015Gespräch zwischen Vertetern des Arbeitskreises und dem Fachdienstleiter "Bildung und Soziales" der Gemeinde Wenden, Mitarbeiterin des Schulamtes

Das Gespräch diente dem Zweck das weitere Vorgehen sowie die Vorraussetzungen zur Einrichtung einer Ganztagsbetreuung zu klären.

Folgende Punkte wurden besprochen bzw. vereinbart:

  • die vorhandenen Räumlichkeiten in Ottfingen sind mehr als ausreichend für eine Ganztagsbetreuung. Angeschafft werden müssten lediglich Wärmewagen (abhängig vom Essensliefernat), Besteck und Geschirr.
  • Versicherungen, Aspekte bzgl. der Personalkosten, Ferienregelung
  • Antragsverfahren: es wurden seitens des Arbeitskreises die Ergebnisse der Elternbefragung mit 11 schriftlihen Willensbekundungen zur Ganztagsbetreuung vorgestellt. Herr Grebe wiederholte seine Aussage, dass ab 10 Kindern eine Ganztagsbetreuung eingerichtet werden würde, analog zum Start der Betreuung in Hünsborn. Mit der verbindliche Anmeldung können nach dem Beschluss der Schulkonferenz begonnen werden.
  • Zeitaspekt: die Einrichtung einer Betreuung zum Schuljahr 2015/16 ist realisierbar.
  • Der Rat entscheidet final, wenn das Betreuungskonzept des Trägers vorliegt.
25.02.2015Sitzung des GemeinderatesDie Bildung von vier Eingangsklassen im Schulverbund Wendener Land werden beschlossen.
05.03.2015Schulkonferenz

Vorstellung der Präsentation "Bildungsqualität" von der Schulleitung:

Inhalt der Präsentation: Bildungsqualität kann deutlich gesteigert werden, wenn man sich auf zwei Standorte konzentriert. So wird die Versorgung für die Kinder zukünftig schlechter werden. Ottfinger wollen die Altenhofer und Wendener Kinder; Elternverein Ottfingen wird keinen Ganztag anbieten; gemäß Lehrerkonferenz wird durch den Erhalt des Standortes Ottfingen die Lehrqualität etc. deutlich verschlechtert; aktuelle Probleme am Teilstandort Ottfingen übertragen sich auf den Teilstandort Rothemühle und Wenden

Anmerkung: Aufgrund der Verhinderung von J. Fischer wird nicht die erste Stellvertreterin J. Heger eingeladen. Die von der Schulleitung ausgesprpochene Einladung ergeht an S. Reddig)

16.03.2015Mitgliederversammlung des Elternverein OttfingenDie Schulleitung hält eine Präsentation, die aufzeigt, dass zukünftig nur zwei Schulstandorte im Schulverbund zu halten sind.
23.03.2015Treffen im Rathaus

Teilnehmer: Bürgermeister P. Brüser, B. Clemens, M. Grebe, B. Halbe, L. Wurm, M. Bünting

  • Die Schulleiterin Britta Halbe zeigt eine Präsentation, die zeigt, dass nur zwei Standorte im Schulverbund gehalten werden können.
  • Die vom Ottfinger Arbeitskreis "Betreuung" durchgeführte Abfrage bei den Eltern, inwieweit eine Ganztagsbetreuung in Anspruch genommen wird, wird von den Beteiligten in Frage gestellt, obwohl die Willensbekundung der Eltern schriftlich und mit Unterschrift durchgeführt wurde.
  • Trotz mehrmaliger Versuche, ein positives Signal zum Schulstandort Ottfingen zu erhalten, wurde dies weder vom Bürgermeister, noch von der Schulleitung und der Verwaltung gegeben.
27.03.2015Schulkonferenz

In der Schulkonferenz wird der Antrag der Ottfinger Klassenpflegschaftmitglieder zur Einrichtung einer Betreuung in Ottfingen mit 10:2 Stimmen abgelehnt.

Anmerkung: eine offizielle Begründung für die Ablehnung ist nicht erfolgt. Zumindest die Ottfinger Mitgleider der Schulkonferenz erhielten kein Protokoll der Sitzung.

10.04.2015Presseveröffentlichung in der WAZ (online): "Viel Zoff um den Ganztag"
(zur Veröffentlichung)

In der Presseveröffentlichung der Westfalenpost äußern sich die Schulkonferenzvorsitzende Melanie Koch des Schulverbundes "Wendener Land" und die stellvertretende Klassenpflegschaftsvorsitzende Christine Stuff als Vertreterin des Standortes Rothemühle.

Zitat aus der Presseveröffentlichung: "Dabei stellt die Schulpflegschaftsvorsitzende dem Ottfinger Vorstoß kein gutes Zeugnis aus: „Das war unüberlegt. Ein Konzept fehlte gänzlich. Es wurde abgelehnt, weil es keine Aussagen gab, wie sie das aufziehen wollen. Sie hatten offenbar nicht wirklich Ahnung, was auf sie zukommt. Das sind auch immense Kosten.“ Zudem seien die elf Kinder für den Ganztag nur eine vage Zusage. Damit könne man keinen qualitativen Ganztag aufbauen."

Anmerkung: das Konzept wird vom Träger des offenen Ganztages ausgelegt und umgesetzt. Den Träger kann man erst suchen, wenn eine Genehmigung zur Einrichtung des offenen Ganztages vorliegt. Die Kosten wurden bereits mit dem Fachbereichsleiter Bildung und Soziales der Gemeinde Wenden am 06.01.2015 diskutiert. Dieser sah in der Einrichtung des Ganztages keine unüberwindbaren Hindernisse, wenn eine Kinderzahl größer gleich 10 Kinder für die Betreuung gefunden werden.

Zitat aus der Presseveröffentlichung: „Tendenz ist, dass es weniger Kinder gibt, auch im Ganztag. In der Schulkonferenz wurde von Ottfingen klar gesagt: Wir brauchen Kinder aus Wenden. Einen Konkurrenzkampf innerhalb eines Verbundes wollen wir auf keinen Fall“, betonte Melanie Koch."

Anmerkung: Der Konkurrenzkampf ist in vollem Gange und die entsprechenden Personen, die kein interesse an einem Schulstandort in Ottfingen haben, spielen ihre Möglichkeiten aus.

Zitat aus der Presseveröffentlichung: "„Wir müssen aufpassen, dass wir nicht vorhandene Ganztagsbetriebe schwächen“, meinte auch Christine Stuff, stellvertretende Klassenpflegschaftsvorsitzende aus Rothemühle und Mitglied in der Schulkonferenz des Verbundes, zu unserer Zeitung. In Wenden und Rothemühle sei lange gearbeitet worden, dass es dort jetzt so gut läuft (...) „Wir müssen das große Ganze sehen. Wir sind eine Schule. Der Ganztag muss eine gute Qualität haben“, unterstrich Christine Stuff."

Anmerkung: Endlich eine ehrliche Aussage, worum es in der ganzen Diskussion eigentlich geht!

13.04.2015Sitzung des Arbeitskreises "Primar"

Der Arbeitskreis "Primar" trifft folgende Entscheidungen:

  • es soll für den Primarbereich eine langfristige Lösung angestrebt werden
  • zur Betreuung in Ottfingen soll eine kurzfristige Entscheidung getroffen werden
  • zum nächsten Anmeldezeitraum sollen eindeutige Informationen für die Entscheidung der Eltern vorliegen
  • der Antrag der Ottfinger Politiker zur Einrichtug einer Betreuung in Ottfingen wird zur Kenntnis genommen, eine Entscheidung soll nach Vorlage des Schulentwicklungsplans getroffen werden.
  • Betreuungskonzepte können nur vom Schulträger und der Schule initiiert werden
  • zur Stärkung der Standorte in Ottfingen und Rothemühle muss die Schulleitung eine Verteilung von Schülern aus Wenden, Altenhof, Möllmicke ggf. auch gegen den Willen der Eltern vornehmen
  • Es soll auf jeden Fall eine Bedarfsabfrage für die Betreuung in Ottfingen durchgeführt werden
15.04.2015

Leserbrief "Sehr bedauerlich"

von Marianne Schürholz, Hünsborn, Mutter eines Kindes in der Grundschule Ottfingen

"Ganztag Grundschule Ottfingen. Es sind auf keinen Fall die Eltern oder sich einsetzende Politiker, die hier für Zoff sorgen. Es gab auch keinen Zoff, weil sich der Vorstand einer Klassenpflegschaft in Wenden oder Rothemühle uninformiert fühlt. Wenn die Vorsitzende der Schulpflegschaft in Wenden sagt, sie sei übergangen worden, ist dies durchaus zweifelhaft, da die Schulleitung und der Schulträger doch vorher Bescheid wussten; oder werden über Probleme an den Schulstandorten des Grundschulverbundes nicht die Elternvertreter und auch nicht die Ratsvertreter rechtzeitig informiert?Ganztag Grundschule Ottfingen. Es sind auf keinen Fall die Eltern oder sich einsetzende Politiker, die hier für Zoff sorgen. Es gab auch keinen Zoff, weil sich der Vorstand einer Klassenpflegschaft in Wenden oder Rothemühle uninformiert fühlt. Wenn die Vorsitzende der Schulpflegschaft in Wenden sagt, sie sei übergangen worden, ist dies durchaus zweifelhaft, da die Schulleitung und der Schulträger doch vorher Bescheid wussten; oder werden über Probleme an den Schulstandorten des Grundschulverbundes nicht die Elternvertreter und auch nicht die Ratsvertreter rechtzeitig informiert?"

Den gesamten in der WP veröffentlichten Leserbrief finden Sie hier:"Sehr bedauerlich"

29.04.2015Sitzung des Gemeinderates
(zum Protokoll)

aus dem Protokoll:

Offener Ganztag in Ottfingen; hier: Antrag der politischen Vertreter aus Ottfingen Bürgermeister Brüser stellt klar, dass heute nicht über Schulschließungen oder die Bildung von Eingangsklassen entschieden werde. Die Gründe für die derzeitige Situation seinen der demographische Wandel und die bestehenden gesetzlichen Vorgaben. Er habe Verständnis für den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger aus Ottfingen, die Schule im Ort zu erhalten. Er billige aber nicht den Inhalt des verbreiteten Aufrufs zur Demonstration. Die Vorwürfe und Unterstellungen gegen die Schulleiterin weise er zurück. Tatsache sei, dass es in ganz NRW 704 unbesetzte Schulleiterstellen gebe, weshalb er sich gerne mehr karrierebezogene Lehrerinnen und Lehrer wünsche. Bei der sich jetzt abzeichnenden geringen Schülerzahl seien schwierige Entscheidungen zu treffen, um deren Beratung es jetzt zunächst im Arbeitskreis Primar gehe.

Ratsherr Niederschlag weist darauf hin, dass im Arbeitskreis Primar statt Manfred Stracke jetzt Robert Dornseifer mitarbeiten werde.

Beschluss:

1. Der Antrag der Ottfinger Politiker wird zur Kenntnis genommen. Eine abschließende Ent-scheidung erfolgt nach Vorlage des „Schulentwicklungsplanes – Fortschreibung 2016/2017 bis 2021/2022“.

2. Die „Projektgruppe Bildung und Region“ (biregio) aus Bonn wird mit der Erarbeitung des „Schulentwicklungsplanes – Fortschreibung 2016/2017 bis 2021/2022“ beauftragt.

3. Im Rahmen der Erstellung des neuen Schulentwicklungsplanes soll noch vor den Sommerferien eine Informationsveranstaltung für alle Eltern/Erziehungsberechtigten des Grundschulverbundes „Wendener Land“ zum Thema „Fortbestand des Grundschulverbundes mit drei Standorten“ durchgeführt werden.

4. Die Arbeitsergebnisse des Arbeitskreises sind ebenfalls Gegenstand der Beschlussfassung.

Abstimmungsergebnis: - 29 Ja-Stimme(n), 2 Gegenstimme(n), 0 Stimmenthaltung(en) -

Bürgermeister Peter Brüser: Meldung  über rückläufige Schülerzahlen

Aufgrund rückläufiger Schülerzahlen und der damit im Zusammenhang stehenden Reduzierung der Gesamtzahl der Schüler von ursprünglich über 80 auf 76 Schüler und Schülerinnen im Schulverbund Wendener Land, können im Schuljahr 2015/16 nur noch drei Eingangsklassen gebildet werden.

Vom Wegzug oder der Ummeldung betroffen ist vor allem der Standort Rothemühle. Dort reduzieren sich die Schülerzahlen von ursprünglich 18 auf 14 Schüler/innen. In Ottfingen gibt es derzeit noch 16 Anmeldungen.

Eine genaue Aussage über die Anmeldungen kann von unserer Seite nicht getätgit werden. Es wurden weder von der Gemeindeverwaltung noch von der Schulleitung Zahlen zur Verfügung gestellt.

PresseveröffentlichungenWestfalenpost 30.04.2015: "Ottfinger kämpfen um den Erhalt der Schule (zum Bericht)
Siegener Zeitung 30.04.2015: "Noch keine Entscheidung über Ganztagsbetreuung" (zum Bericht)
05.05.2015Sitzung des Arbeitskreises "Primar"Der Arbeitskreis "Primar" einigt sich auf folgende Empfehlung: Bildung aller drei Eingangsklassen in Wenden, um die Rivalität zwischen den Ortschaften Rothemühle und Ottfingen nicht weiter zu forcieren und die Ausbildungsqualität auch durch die Bildung drei gleich großer Klassen zu optimieren.
13.04.2015 01.05.2015Erste Eltern melden Kinder um!

Ottfinger Eltern werden u.a. von der Schulleitung angesprochen, ihre Kinder doch in Rothemühle anzumelden, um die Kinder nicht nach Wenden schicken zu müssen.

Drei Kinder werden umgemeldet.

09.05.2015 - 10.05.2015Weitere Eltern werden bedrängt!Ottfinger Eltern werden angerufen, um sie zur Ummeldung ihrer Kinder nach Rothemühle zu bewegen!
Samstag, 09.05.2015Online Pressebericht in der Siegener Zeitung"Dramatische Entwicklung" (zum Bericht)
Montag,
11.05.2015

Presseveröffentlichung in der Siegener Zeitung

"Dramatische Entwicklung" (zum Bericht)
11.05.2015Abend der Elterninitiative "Rothemühle"

Zum Abend der Elterninitiative werden Ottfinger Eltern eingeladen, deren Kinder 2015/2016 eingeschult werden. Dazu werden die Eltern teilweise mehrfach angerufen. Am Abend selbst erscheinen 7 Eltern/Elternpaare aus Ottfingen. Drei haben zu diesem Zeitpunkt ihre Kinder bereits umgemeldet.

Die der Einladung gefolgten Eltern werden bei diesem Treffen massiv bedrängt, ihre Kinder in Rothemühle anzumelden, um nicht Gefahr zu laufen, dass alle Klassen in Wenden gebildet werden. Entsprechende Listen zur Ummeldung liegen bereits aus.

13.05.2015Sitzung des Gemeinderates
(zum Protokoll)

Im Vorfeld der Ratssitzung demonstrieren vor allem Ottfinger Bürger für die Gleichbehandlung des Schulstandortes, weil sich der Verdacht verhärtet, dass offizielle Stellen den Schulstandort systematisch benachteiligen und das die vom Arbeitskreis als mögliche Wege aufgezeigten Veränderungen regelmäßig blockiert werden.

Empfehlung des Rates: um weitere Unstimmigkeiten um die Bildung von Eingangsklassen an den Standorten Rothemühle und Ottfingen zu vermeiden und zur Bildung ausgeglichener Klassengrößen wird der Schulleitung empfohlen, alle drei Eingangsklassen in Wenden einzurichten!

Zitat aus dem Protokoll:

Beschluss:

In Abänderung des Ratsbeschlusses vom 25.02.2015 – DS X/159 - werden im Schuljahr 2015/2016 im Grundschulverbund „Wendener Land“ nur 3 Eingangsklassen gebildet. Der Schul-träger empfiehlt der Schulleitung, alle 3 Eingangsklassen am Hauptstandort in Wenden einzurichten.

Der Schulträger erwartet, dass der Empfehlung gefolgt wird. Der offene Ganztag wird gewährleis-tet. Eine den Grundschülern gerecht werdende Beförderung wird sichergestellt.

Abstimmungsergebnis

- 20 Ja-Stimme(n), 1 Gegenstimme(n), 3 Stimmenthaltung(en) -

(siehe auch Presseveröfentlichung in der SZ)

Stellungnahmen aus der Diskussion: "Wir sagen nicht, wir machen die beiden Schulen dicht. Wir wollen nach Möglichkeit nächstes Jahr dort wieder einschulen", so Michael Grebe, Fachdienstleiter Bildung und Soziales.
(siehe auch Presseveröffentlichung in der WP)

14.05.2015Presseveröffentlichung in der WP: "Alle drei Klassen in Wenden"(zur Presseveröffentlichung in der WP)
15.05.2015Presseveröffentlichung in der SZ: "Das letzte Wort hat die Schulleitung"(zur Presseveröffentlichung in der SZ)
16.05.2015Aussage der Schulleitung"Ich habe noch zwei Plätze frei, wer zu spät kommt bekommt in Rothemühle keinen Platz mehr."
17.05.2015Presseveröffentlichung im Sauerlandkurier: "Drei Klassen in Wenden"(zur Presseveröffentlichung im Sauerlandkurier)
Presseveröffentlichung Siegener Wochen Anzeiger: "Schulleitung entscheidet"(zur Presseveröffentlichung in der SWA)
22.05.2015Presseveröffentlichung in der SZ: "Doch eine Klasse in Rothemühle"(zur Presseveröffentlichung in der SZ)
Kommentar in der SZ: "Gewinner und Verlierer"(zum Kommentar von Holger Böhler, Siegener Zeitung)
Presseveröffentlichung in der WP: "28 Anmeldungen für Schule in Rothemühle"(zur Presseveröffentlichung in der WP)
15.06.2015Leserbrief "Keine Unterstellungen"
von H. Ochel und M. Bünting
(zum Leserbrief)
16.06.2015Leserbrief "Keine Hexenjagd
von K. Kinkel
(zum Leserbrief)